Entscheidung für Office 365

Nachdem ich im Januar 2018 noch über die verschiedenen technischen Möglichkeiten und System wie EllaBW, ITSLearning und Office 365 geschrieben habe, ist es nun im Mai 2018 soweit. Die Entscheidung ist für Office 365 gefallen.

Wir haben uns viel mit der Office-Suite beschäftigt, sind die Usecases durchgegangen. Wir haben uns über die Struktur und die Abbildung der analogen Organisation Schule in der digitalen Welt Gedanken gemacht. Und immer wieder kamen wir zu dem Schluss, dass O365 unsere Ansprüche erfüllt.

Nebenbei haben einige von uns ITSLearning ausprobiert. Wir haben unsere Stundenplanung in dem LMS gemacht, haben Schüler*innen mit in das System aufgenommen und sind so in das direkte Tun hineingekommen. Schlussendlich sind wir zu dem Schluss gekommen, dass es für uns nicht der richtige Weg ist und O365 noch ein ganzes Stück mehr bietet, als dies ITSLearning tut.

Natürlich wurde auch viel über closed-source Software und die Bindung an Microsoft diskutiert. Und ja, Open Source wäre ideal gewesen, für uns gab es aber kein Produkt, dass wie O365 die verschiedenen Anforderungsbereiche abdeckt. Für uns war entscheidend, dass wir die Kommunikation und die Zusammenarbeit in und mit allen Teilen der Schule entscheidend verbessern können. Auch wurde deutlich, dass Microsoft unbedingt seinen Teil vom Bildungsmarkt abhaben möchte und so in naher Zukunft die App „Teams“ als LMS ausbauen und entscheidend verbessern wird. Wobei bereits der aktuelle Ist-Stand ausreichend ist. Und außerdem bietet O365 auch die Möglichkeit, Prozesse digital abzubilden und so Abläufe innerhalb der Schule zu vereinfachen. Das ist sicherlich nicht der erste Schritt, den wir gehen werden, aber mittelfristig wollen wir auch dies umsetzen. Die Vorstellung all dies mit einer Softwaresuite zu erreichen, war das entscheidende Argument.

Die nächsten Schritte sind nun die Einführung an der Schule zu planen. Wir werden behutsam beginnen und erst einmal das Emailsystem umstellen. Als zweiter Schritt folgt dann die Einführung von Teams zur Kooperation auf der Kollegiums- und Verwaltungsebene. Alles weitere werden wir dann sehen. Ich vermute, dass allein diese Umstellung die Organisation Kraft kosten wird. Ich werde in den Sommerferien wieder berichten.

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